Rundreise durch Südamerika

 
09November
2014

Neue Blogadresse...

Es gibt wieder Bilder! :-) Und:

Man glaubt es kaum - aber nach nur 3 Monaten ist uns schon der Speicher ausgegangen, so dass wir einen weiteren Blog anfangen und von nun an dort zu finden sind:

Also, ab Patagonien (9.11) geht es hier weiter:

http://suedamerika1.auslandsblog.de/

 

Viel Spass euch allen beim Weiterverfolgen, bleibt uns treu ;)

 

Eure Kathi & Marc

04November
2014

Santiago - alles und nichts mit uber 8 Millionen Teilnehmern...

Endlich sind wir angekommen... und die Ausmasse sind wirklich imposant: 35x35km... und immer noch kein Ende in Sicht. Aber irgendwo muessen 2/3 der gesamten Chilenen ja wohnen... ;)

In der Landeshauptstadt Chiles verbringen wir 3 wundervoll relaxte Tage mit unserer soo netten Gastgeberin Violeta und ihrer knuffigen, erst kürzlich adoptierten Hündin Pola.

Bei einer Stadtführung mit Tours 4 Tips (also kostenlos geführte Tour gegen ein Trinkgeld, ein echt tolles Konzept!) erfahren wir, dass die Bewohner ihre Strassenhunde eigentlich total mögen (uns bleibt nur unverständlich, warum es dann soviele gibt...), mit welchen Tricks die hierigen Cafés ihre Bewohner zum eigentlich recht schlechten Café bringen (die Kellnerinnen tragen einfach so kurze Röcke bzw. zur "Happy Hour" auch mal gar keine Kleidung, dass sich diese dem Anblick nicht mehr verwehren können ;-)) und wie krass hier im sehr europaeisch anmutenden Zentrum die sozialen und monetaeren Unterschiede sind, sobald man sich noerdlich des trennenden Rio Mapocho begibt.
Außerdem erfahren wir über den politischen Umbruch 1973, der mit einem (Selbst-??)Mord im Praesidentenpalast begann und dann ein ziemlich krasses Regime fuer die naechsten 17 Jahre hervor brachte mit ueber 40000 "Verschwundenen" und noch vielmehr anderen dunklen Seiten... davon bekommt man sonst echt wenig mit... :(

Nun stecken wir mitten in unseren  Vorbereitungen unserer bislang aufregendsten Tour hier: Heute abend fliegen wir die 2.900km gen Süden, um das noch sehr naturbelassene und  wettertechnisch sehr unberechenbare  Patagonien bis hin zum Feuerland zu erkunden... und wenn wir nicht bei den Pinguinen bleiben, lest ihr in einigen Tagen wieder von uns.

 

Liebe Gruesse von

der jetzt schon froestelnden Ka und dem Marc (der endlich mal darauf hoffen darf, seine mitgeschleppten Pullis einzusetzen...=)

01November
2014

Valparaiso - das paradiesische Tal

Wir machen einen kurzen Abstecher nach Valparaiso, von den Bewohnern liebevoll Valpo genannt. Übersetzt heißt es das paradiesische Tal.

Wir sind sofort überwältigt von dieser hübschen, sehr bunten Stadt, die einen mehr oder weniger geschäftigen Hafen hat (das Wasser ist hier direkt am Kai übrigens schon uber 45m tief!) und mit ihren verwinkelten Gassen und ihren beeindruckenden Malereien an sämtlichen Hauswänden zum Schlendern und Verweilen einlädt.

Bis Anfang des 20.Jh. war es schlichtweg DIE südamerikanische Stadt. Jeder Europäer, der sich auf den Weg nach Californien machte, um auch seinen Teil des Goldes abzubekommen, musste erst im Süden am Kap Hoorn vorbei und konnte dann seinen ersten Stop in Valpo machen. Mit der Öffnung des Panama-Kanals verlor es dann schließlich an Bedeutung, was auch seit genau 90 Jahren zum rapiden Abbau des Reichtums und damit der einstigen Pracht fuhrte.

Inzwischen ist es bei der hiesigen Graffiti- und painteros-Szene der Geheimtipp schlechthin - die Bewohner hier bezahlen lieber fuer richtig kuenstlerische Wand-Art, als dass sie einfach vollgekleckert oder -gesprueht wird...

Nach eineinhalb sehr kreativgepraegten Tagen geht es dann auch gleich weiter in die beruehmte Hauptstadt Chiles - Santiago.

 

 

29Oktober
2014

La Serena

La Serena ist bekannt für sein wunderschönes Elqui Tal, in welchem der Pisco - das National Getränk Chiles - angebaut wird. Und wunderschön ist es auch tatsächlich! Dennoch sind wir ganz froh, dass wir nur einen Tag dort verbringen - denn es ist seeehr ruhig im Elqui Tal und alles geht ganz gemächlich seinen Gang.  Teils kommen wir uns schon vor wie bei einem Rentnerausflug ;-))) Doch den sehr leckeren Pisco, den wir bei einer Begehung einer pisceria probieren durften, nehmen wir natürlich mit ;-)

 

 So stellt man sich hier übrigens deutsches Essen vor: Burger mit Avocado, ok und ein kleines Bier dazu (wenigstens eine Zutat die stimmt ;-)) 

 

A propos: wir vermissen deutsches Essen ohne ende! Stellen uns jeden Tag neue  Schlemmereien vor: Kässpäzle, Maultaschen, Brezeln und so weiter ;-))

Und wir vermissen euch ohne ende!! Wir hoffen euch geht's gut soweit! Und wir freuen uns immer sehr über  Nachrichten von euch!:-*

 

 

 

 

 

 

 

 

 

28Oktober
2014

Antofagasta

Immer weiter geht's die Küste Richtung Süden. Wir sind immer wieder

erstaunt, wie europäisch uns vieles hier in Chile vorkommt: Die Straßen
sind gut befahrbar, die Gehwege sind nicht mehr ganz so abenteuerlich (viel
weniger Löcher,  etwas weniger Müll), keine traditionell gekleideten Frauen
mehr, insgesamt hat hier der Wohlstand einfach schon viel mehr Einzug
gehalten (was natürlich für uns auch bedeutet, dass unsere Reisekasse
immens belastet wird ;))
Dank Antibiotikum geht es uns nun jeden Tag wieder besser und wir wagen uns
nun schon wieder an Suppen ran - Pizza und Co. muss leider noch warten :-)
25Oktober
2014

Auf nach Chile

Obwohl wir immer noch ziemlich fertig durch unsere Lebensmittelvergiftung sind, machen wir uns auf in Richtung chile, in das Land das fast ausschließlich aus Küste und einem dünnen Andenstreifen besteht. Das Busfahren wird nun immer  komfortabler:wir hatten dieses mal nur ein semi-cama gebucht,  also ein halbes Bett. Doch es bot fast genauso viel Platz wie ein cama in peru oder Bolivien. Außerdem haben wir nicht schlecht gestaunt, als zur Mittagszeit plötzlich der "bordservice" vorbei kam und uns ein zwar sehr kleines, aber echt leckeres Mittagessen brachte :-)

Nach etwa 20 Stunden Fahrt inclusive 2mal umsteigen und einem recht  unspektakulären grenzübergang kamen wir ziemlich erschöpft in iquique an. Dort hielten wir vergeblich nach den hoch angepriesenen Seelöwen Ausschau, ernährten uns von Brot und Wasser, um unsere Mägen weitestgehend stabil zu halten, und spazierten schön am Strand entlang.

 

 

Ansonsten ist es hier eher unspektakulär, außer Entspannung und dem doch sehr speziellen Landschaftsbild, dass sich die trockenste wüste der Welt hier direkt in den Pazifik ergießt, gibt es erstmal nicht allzu viel zu tun. Ok, genesen ist auch erstmal wichtig...

22Oktober
2014

Über 1km steil bergauf... der fiese 3. Tag

Heute hieß es mal wieder richtig früh aufstehen, um 4.50 Uhr starteten wir den diesmal wirklich höllischen Aufstieg (zumindest wenn man Kathi fragt.. man sollte lieber nicht fragen) über 1070m straight bergauf.
Morgengrauen um kurz nach 5 über den Bergen
 
Und dennoch: zu zumindest Marc's großem Stolz kämpfte sie sich die 6km mit durchschnittlich 18% Steigung fluchend hoch und schneller als die Vorgabe von knapp drei Stunden standen wir oben an der Schlucht und schauten in die unglaubliche Tiefe hinab - erschlagen aber stolz. Und dann stürzen wir uns eine halbe Stunde später im nächsten Dorf wie die Wölfe auf's Frühstück, kurz nach halb 9 morgens.
Endlich: Das Gipfelkreuz... ... the survivors... ...der Weg zurück.
 
Auf der Rückfahrt genossen wir noch wunderschöne Ausblicke auf dem Canyon und die vielen Terrassen, fuhren über den höchsten Pass der örtlichen Andencordilleren mit Schneegestöber (seeeehr bizarr nach 25° und vielem Schwitzen zwei Stunden vorher) und besuchen den immer noch aktiven Vulkan Misti, bevor es schließlich wieder zurück nach Arequipa ging.
 
Abends mussten wir uns leider wie erschlagen ins Bettchen stürzen, da wir uns nun schon zum x-ten Mal mit den Folgen der teils katastrophalen hygienischen Zuständen auseinander setzen mussten. Das ist eben eine der Sachen, die wir doch sehr an Deutschland vermissen: In D. wird nâmlich mit sauberem und heissem Wasser gespült und Gemüse gewaschem, hier ist es in der Regel leider verdrecktes Flusswasser... Also alles kein Wunder... :(
Mal sehen, wie es die nächsten Tage wird, schliesslich wollen wir ganz bald weiter nach Süden Richtung Chile...
21Oktober
2014

Immer den Fluss entlang... Tag 2

Heute ging es mal nicht ganz so früh los, wir haben uns nach einem schönen Pancake-Frühstück auf den Weg entlang des Flusses im Canyon gemacht.
Roy hat uns wieder sehr viel über Flora und Fauna erzählt (Pflanzen für den Magen, die Prostata, für Frauen, zum abtreiben, zum zugedröhnt sein... Eben alles was Inka so braucht..) und nebenbei sind wir peruanisch flach (also nicht mehr als dauernd 150m Höhenunterschied) gewandert.
 
Auch heute sind wir wieder sehr pünktlich am frühen Nachmittag in der paradisischen Oase angenommen und stürzen uns überglücklich in den tollen Pool und genossen die kühlen fluten =)

20Oktober
2014

Auf in den Canyon - Tag 1

Unser nächstes sportliches Abenteuer beginnt mal wieder in unmenschlicher Frühe: die Anderen im Hostel haben gerade so ihre Jam-Session beendet, da müssen wir auch schon aufstehen - um 2 nachts! Nach schnellem Zähneputzen und letzten Kram einpacken kommt mit nur einer Viertel Stunde Verspätung auch endlich unser Bus. Wir sammeln noch eine knappe halbe Stunde über die ganze Stadt verteilt Mitreisende ein, dann geht's endlich los Richtung des zweittiefsten Canyon der Welt.

Wir versuchen, die drei Stunden Fahrt bzw. bis zum Sonnenaufgang noch zu dösen, und schließlich kommen wir am Eingang des Canyon an. 
Nach einem hektischen Frühstück geht es dann auf über 5300m zum Cruz del Condor, wo wir uns um kurz vor acht morgens zusammen mit leider Hunderten Touris den Blick auf diese majestätischen Riesenvögel erhoffen. Die haben allerdings anscheinend genauso wenig bock auf Tourimassen wie wir, deshalb geht es unverrichteter Dinge weiter zu unserem Ausgangspunkt für unsere steile Canyonwanderung.
 
Stiefel an, oller Rucksack auf und los geht es, über 1300m runter zur Canyonsohle an diesem Punkt, an deren Ende eine überraschend grüne Oase auf die müden Wanderer wartet.
Roy unser Guide wartet mit vielen interessanten Hintergründen und Anekdoten auf, die uns den langen und äußerst steinigen Abstieg verkürzen.
 
Rechtzeitig zum Mittag können wir am ersten Ziel an, einem winzigen Dorf unterhalb der Condorhöhlen, in denen tatsächlich noch ein paar Condore hausen, die sich dank der fehlenden Touri-Massen auch mal rausgetraut haben =)
 
Dort heißt es tatsächlich erstmal nur was essen, chillen und die müden Beine hochlegen. Wenn wir verrückt genug gewesen wären, hätten wir die weiteren 17km den Canyon entlang bis zur Oase noch anhängen können, aber irgendwie sind wir dazu nicht masochistisch genug veranlagt... ;)

 

18Oktober
2014

Die wunderschöne Kolonialstadt Arequipa

Früh morgens um 6 sind wir hier in Arequipa total übernächtigt angekommen. Der Busfahrer meinte es wohl sehr nett mit uns, dass er den Bus auf ungefähr 50ª erhitzte, die Fenster sich allerdings nicht öffnen liessen... Immer wieder ein Spass :-) Deswegen erholten wir uns erstmal ein paar Stündchen in unserem sehr charmanten Hostel, mit super netten Leuten!

Später schauten wir uns diese wunderschöne Stadt an, die von den Spaniern erbaut wurde.

Abends ging es aum Feiern in verschiedenste Clubs, teils mit echter südamerikanischer Live-Music im Buena-Vista-Social-Club-Stil und Salsa-Dances (zumindest für die, die's können ;-)))

17Oktober
2014

Letzte Tage in Cuzco

Nach unserer tollen Tour vom Maccu Piccu haben wir noch ein paar sehr entspannte und teilweise auch zukunftswichtige Tage im schönen Cusco verbracht:

Neben unzähliger Bewerbungen und sogar einem ersten Vorstellungsgespräch per Skype (Marc und Kathi!!) haben wir viel gechillt, haben endlich mal wieder was anderes gegessen als nur peruanische Standardküche (Suppe, Reis, Pommes, Fleisch, für Kathi natürlich nur erstere 3), nämlich lecker scharf Indisch. :-)

Ausserdem haben wir uns eine seeehr entspannte und günstige Massage gegönnt, um unsere vom schweren Rucksack-tragen gequälten Rücken und Schultern zu belohnen ;) und haben uns die traditionellen Tänze der Cholitas (das sind die traditionell gekleideten Damen hier) und der ebenso hübsch gekleideten hombres angeschaut. 

 

Dann ging es wie üblich mit dem Nachtbus weiter Richtung Süden nach Arequipa.

10Oktober
2014

Inka-Jungle-Trail zum Maccu Piccu

Wir begeben uns endlich auf den Weg zum weltberühmten Maccu Piccu...

Hierzu gab es natürlich eine riesige Fülle an Angeboten aller Art, an DEN Touri-Magnet in Südamerika zu gelangen. Zwischen der einfachen Art des Kaufens eines Zug Tickets und einer 5-tägigen Wanderung entschieden wir uns für einen, unserer Meinung nach sehr abwechslungsreichen und guten Kompromiss: dem 4-tägigen Inka-Jungle-Trail.

Zusammen mit unserer 15-köpfigen bunt gemischten Truppe ließen wir uns am 1. Tag mit Fahrrädern ohne Schutzbleche bei widerlichem Regen von 5.000m bis runter auf 1.300m fallen und hatten eine bombastische Aussicht auf das wunderschöne sacred valley, das heilige Tal.

Abends ging es noch zum Wildwasserrafting im reißenden Urubamba-river. Das war  vielleicht ein Spaß! Dass es eigentlich aus Kübeln schüttete,  fiel uns schnell nicht mehr auf,  da wir selbst im Wasser lagen. ..

Am 2. Tag kämpften wir uns per pedes 500 Höhenmeter und 25km die Berge hinauf,  lernten dabei die verschiensten Nutzpflanzen kennen: Kaffe-und Kakaopflanzen, Kokabüsche, 

Avocadobäume,  Mangobäume, Ananassträuche usw. Kathi schwor sich währenddessen, sich niemals wieder auf eine solch anstrengende Wanderung einzulassen!  ;)

 

 

Abends wurden unsere müden Glieder dafür in den hot springs von Santa Teresa entschädigt. 

 

 

Am nächsten Tag ging es 15km weiter, entlang der bahnschienen, nach Aguas calientes, dem Dorf am Fuße des maccu piccu.

 

 

Auch dort warfen wir uns wieder in die agua calientes, die heißen Quellen, nach denen das Dorf schließlich benannt wurde.

 

 

Doch im Vergleich zu santa maria am Abend zuvor wurden wir hier eher enttäuscht: eine völlig überfüllte, dreckige und stinkende Brühe erwartete uns,  wer weiß ob hier jemals das Wasser gewechselt wird? Ziemlich früh ging es abends dann ins Bett. Hieß es doch: aufstehen um 4 frühs, um zum maccu piccu zu gelangen.

 

 

Der  ursprüngliche Plan war es, heldenhaft den großen Berg zu besteigen. Doch hatte sich Marc wieder mal etwas eingefangen, hatte vermutlich etwas zu viel dreckiges Flusswasser beim Baden erwischt... Deshalb reihten wir uns in die Mega-Schlangen am Busterminal ein,  die darauf warteten, dass einer der etwa 100 Busse sie herauf karren würde. Als wir schließlich oben waren,  und uns durch die nächsten Schlangen der Passkontrolle gequält hatten,  war der Anblick tatsächlich so  überwältigend,  wie es immer beschrieben wird! Die Quechua (inka wurde eigentlich nur der König genannt) hatten am Gipfel des maccu-piccu-mountain eine riesige Anlage erbaut, die noch beinahe so dasteht,  wie sie einst errichtet wurde. Es ist ein Glück,  dass sie von den Spaniern damals nicht entdeckt wurde!

 

 

Unsere Entdeckerlust wurde nur dadurch getrübt,  dass es Marc ganz und gar nicht gut ging (und das ausgerechnet heute,  aber man kann es sich ja nicht heraussuchen. ..) und wir uns nach ein paar Stunden Führung und Herumschlenden wieder hinunter ins Dorf fahren ließen, wo Marc dann den Tag im Bett verbrachte. 

 

 

 

 

 

Wir nächtigten noch eine weitere Nacht in aguas caliente und traten dann den langen Heimweg an: 3 Stunden zu Fuß zurück nach Hydroelectric, von wo aus es weiter mit Bus nach Cusco ging. Dort kamen wir müde und erschlagen abends um 10 an (anstatt wvie eigentlich vorher gesagt, um 7..., aber auch das ist hier normal =)). 

07Oktober
2014

Auf den Spuren der Inkas in Cusco und Umgebung

Nun sind wir in Cusco angekommen, der Hauptstadt des ehemaligen Inka-Reiches, welches von etwa 1.000 bis 1.500 n.Chr. existierte. Essen gehen wir übrigens meist mit den Einheimischen auf den lokalen "Comedores", also riesigen Fresshallen mit den unterschiedlichsten Essensangeboten für umgerechnet knapp 1,30€... =)

Hier gibt es unheimlich viel zu sehen und zu erkunden! Leider häufig nur das, was die Spanier,  die ca. 1.532 hier ankamen, in ihrer Zerstörungswut noch stehen ließen. Dennoch sind die teils riesigen Tempelanlagen, Festungen und heiligen Stätten schon sehr beeindruckend! (Wenn man bedenkt,  dass alles von Menschenhand erbaut wurde!) Die ersten Tage verbrachten wir mit unterschiedlichen Touren sowohl um die Stadt herum...

...wo wir unter anderem massenhaft Lamas und Alpacas+Babys sahen (siehe oben) als auch ins ca. 60km entfernte, gut 2000m tiefer liegende Sacred Valley (heiliges Tal, in dem die Inkas den Grossteil ihrer gesamten Nahrung anbauten, u.a. über 3000 Kartoffelarten!!), wo wir Zeuge vieler sehr eindrucksvoller Inka-Bauten werden durften:

Abgesehen von einiger Lauferei und viel Zeit in engen Touri-Bussen eine super Zeit, wir haben viel lernen dürfen über die eigentlichen (früheren) Herren des Landes...

05Oktober
2014

Peru we are here!!! ;)

Nachdem trotz mehrfacher Verabredung in unsrem Reisebüro niemand anzutreffen war,  durften wir uns auf die hektische  suche bei den unzähligen Bussen auf dem  zentralen Marktplatz machen,  um heraus zu finden,  welcher Bus uns denn nun endlich mitnehmen würde.

Gerade noch einmal  rechzeitig schafften wir es an Tag 30 von 30, die wir innerhalb Boliviens laut unsres Touri-visums verbringen durften über die Grenze nach Peru. Gerne hätten wir noch einmal ein paar Tage in copacabana verbracht,  doch die 100 $ Strafgebühr waren es uns dann doch nicht wert...

Schon auf der Fahrt fiel uns auf,  dass die Straßen nicht nur endlich wieder Fahrbahnmarkierungen hatten,  sondern auch nur ein Zehntel der Schlaglöcher ;-)

Nach einigen kleineren Blockaden aufgrund der heutigen Präsidentenwahlen und schönstem Sonnenschein kamen wir schließlich in Puno, unserer ersten peruanischen Stadt an. Auffällig war,  dass tatsächlich viel weniger Müll auf den Straßen herum liegt und die Leute doch sehr viel freundlicher sind. Nachdem unser Bus allerdings zu spät ankam und unserer weiterer tourablauf nicht absehbar war (aufgrund der laisse-faire-einstellung der tour agency vor Ort) verbrachten wir den Abend erst einmal in Puno und nicht auf den uros-Inseln, wie eigentlich ausgemacht.

 

 

D

ies holten wir dafür am nächsten Tag in alle ruhe nach. Davor genoss kathi noch einen Haarschnitt für 1.50 €, was die Friseurinnen allerdings in ungewohnte Schwierigkeiten stürzte,

da Kurzhaarfrisuren in Südamerika eher kaum verbreitet sind ;)

 

 

 

 

Die super süßen Bilder, die mit den Einwohnern der Uros-Inseln und insbesondere deren kleinen Kindern (Marc musste mal wieder aufpassen  dass Kathi nicht "zufällig" eins einpackt) entstanden sind,  könnt ihr euch nachfolgend anschauen. 

 

 

Neben den süßen Kindern sind allerdings auch die Inseln das erwähnenswerte, da sie vollständig aus schilf bestehen und man sozusagen auf riesigen Schilfmatten ständig nur ca.  1m über dem bis zu 274m tiefen Wasser des Titicacasees läuft... Dies und der doch sehr ursprüngliche Lebensstil der Einwohner (kein aktives Geldsystem,  fast nur Naturalienhandel etc...) haben uns sehr beeindruckt.

 

 

 

04Oktober
2014

Copacabana und isla de sol im Titikaka-See

Am frühen Samstag Morgen um 8 stiegen wir in den Bus nach Copacabana, das sehr nah an der peruanischen Grenze liegt. Die Fahrt aus La Paz zog sich aufgrund der verschiedensten Märkte, Hindernisse und Verkehrsverstopfungen ziemlich in die Länge, erst nach ca. 1,5h hatten wir die Stadtgrenze verlassen können...

Etwa 1 Stunde vor der Ankunft mussten alle Passagiere am Seeufer aussteigen und der Bus wurde separat von den Leuten über eine Stelle des Titikaka-Sees verladen, die über Land nicht zu erreichen gewesen wäre.Hintergrund dieser getrennten Verschiffung war wohl ein schrecklicher Unfall vor einiger Zeit, bei dem das Boot inklusive Bus und Passagieren gesunken ist...

Nach jeder Menge Fress-Stände auf der anderen Seite ging es weiter nach Copacabana,  der sunshine- und Urlauberstadt direkt am Titikaka-See, dem höchsten See der Welt (ca. 4.000m). 

Von dort aus ging es direkt auf die Isla de Sol, die Sonneninsel. Auf dieser,  zwar sehr touristisch überlaufenen aber dafür sehr hübschen Insel findet man Gebäude und Bewässerungssysteme der inkas sowie die höchstwahrscheinlich von diesen abstammenden Ureinwohner. Diese verdienen ihren Lebensunterhalt mit wunderschönen selbst hergestellten Textilien, Schmuck und tongefäßen. Auf der ganzen Insel gibt es keinerlei motorisierte Fahrzeuge. Deshalb wird der gesamte Verkehr und Transport über Esel und Lamas bewerkstelligt, die schon von den kleinsten Kindern über die rund 300 Höhenmeter die steinigen Pfade hoch und runter gescheucht werden.

 

Abends haben wir sehr lecker indisch gegessen und das Urlaubsleben dieses hübschen Städtchens genossen :-)

 

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